„You are the Key!“
Die Hochschule Bremen und die Deutsche Gesellschaft für Physiotherapiewissenschaft e. V. (DGPTW) freuen sich, wissenschaftlich interessierte Physiotherapeut:innen sowie allen an der Physiotherapie interessierten aus verschiedenen Berufsgruppen zum 9. Forschungssymposium Physiotherapie (FSPT) an die HSB einzuladen. Unter dem Motto ‚You are the Key‘ wird das Symposium am 21. und 22. November 2025 aktuelle Fragestellungen der Physiotherapieforschung und -praxis thematisieren.
Das Programm des 9. FSPT wird ein breites Spektrum an Fachvorträgen und Präsentationen zu zentralen Themen und neuesten Entwicklungen in der Physiotherapie bieten. Das Symposium soll dabei einen lebendigen Rahmen für Austausch und Vernetzung schaffen und lädt Sie dazu ein, eigene Projekte vorzustellen, wertvolle Kontakte zu knüpfen und neue Anregungen zu gewinnen. Neben den Vorträgen und Posterpräsentationen werden verschiedene praxisorientierte Workshops angeboten, die aktuelle Themen praxisnah vertiefen. Freuen Sie sich außerdem auf Keynote Lectures durch renommierte Referent:innen.
Wir freuen uns darauf, Sie im November 2025 in Bremen willkommen zu heißen und gemeinsam das Wissen in der Physiotherapie weiter voranzubringen.
© Giacomo Rossettini
Contextual effects are complex psycho-neurobiological phenomena that produce neurobiological, physical, perceptual, and cognitive changes. These changes arise from various contextual elements within the therapeutic environment, including specific healing rituals and cues such as the clinician’s and patient’s characteristics, the patient-clinician relationship, treatment rituality, and the broader healthcare context.
Evidence indicates that contextual effects can influence more subjective outcomes in musculoskeletal care through mechanisms like expectation, learning, neurotransmitter release, and neural activation. Positive contextual elements, such as empathetic communication, therapeutic rituals, and trust in treatment, enhance outcomes via placebo mechanisms. In contrast, negative factors, including uncertainty, mistrust, or a perceived lack of care, can exacerbate symptoms through nocebo mechanisms. Understanding these processes is crucial to optimize care and minimize adverse effects.
Despite advancements, significant challenges persist. These include distinguishing contextual effects from confounding factors like natural disease progression and regression to the mean, assessing their long-term impact on musculoskeletal conditions, and examining their influence across diverse populations varying in ethnicity, culture, and age. Addressing these challenges demands a multidisciplinary effort involving neuroscience, psychology, physiotherapy, medicine, nursing, osteopathy, and chiropractic.
Moving from this premise, this keynote will deliver an in-depth exploration of contextual effects in musculoskeletal care. It will review current evidence, critically evaluate research limitations, and identify priorities for future research.
© Ulrike Kaiser
Schmerz ist ein subjektives Phänomen, das sich bis heute einer objektiven Erfassung entzieht. Es ist der Bericht der Betroffenen, der uns Wissenschaftler:innen und Behandelnden sagen soll, ob unsere Verfahren wirksam in Heilung oder Reduktion von Leiden sind. Dennoch erscheinen Fragebögen zum Selbstbericht nicht verlässlich. Liegt es an der Form der Erhebung? Liegt es an den Betroffenen?
Die Entwicklung von Patient Reported Outcome Measures ist inzwischen eine eigene Wissenschaft geworden, die leider noch immer nicht als solche bekannt ist. In meinem Vortrag möchte ich auf aktuelle Empfehlungen zur Entwicklung von PROMs sowie auf bestehende Lücken anhand von konkreten Beispielen eingehen. Dabei werde ich mich auf die aktuelle Situation von PROMs im Bereich der Schmerzerfassung konzentrieren. Anhand eigener Erfahrungen möchte ich neue Wege aufzeigen und auch deren Grenzen mit Ihnen zusammen diskutieren.
Auf dem Forschungssymposium Physiotherapie 2025 werden eine Vielzahl an Workshops zu unterschiedlichen Themen angeboten.
Bei Fragen run um das Forschungssymposium wenden Sie sich an fspt25@hs-bremen.de oder sprechen uns direkt an.